Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre entstand eine aufregende neue Musikszene, die vor allem durch die in England sehr beliebten geheimen Parties und den modernen, futuristischen Klang schnell eine große Menge von Fans an sich binden konnte.

Die Szene war der Gegenentwurf zur vorherrschenden Populärkultur, eine Art “Anti-Szene” mit der sich junge Leute gegen die Hippie-Zeiten ihrer Eltern, die langweilige Radiomusik und den inzwischen etablierten und somit langweilig gewordenen Punk abheben konnten. Die Rede ist von der Rave-Szene und der elektronischen Musik, die diese junge Szene so sehr feierte.

Bass und Amphetamine

Einhergehend mit der neuen Musik kam auch der Gebrauch von Amphetaminen immer weiter hervor. MDMA, besser bekannt unter dem Namen “Xtasy”, war bekannt dafür dass es wenig bis kein Suchtpotential hatte, die gleiche berauschende Wirkung wie Alkohol hervorrief und es dem Konsumenten dabei aber nicht schlecht wurde. Die Droge sorgte dafür, dass man sich voll und ganz in der Musik verlieren konnte – und trug schnell zum negativen Image der neuen Szene bei, obwohl sie scheinbar weitaus weniger gefährlich ist als Alkohol oder andere Drogen.

Mehr als nur Bum Bum Bum

Wer sich mit elektronischer Musik auskennt, weiß, dass es hier um weitaus mehr geht als Drogen und monotone Beats. Es gibt eine Vielzahl von Untergenres, vom aggressiven und schnellen Schranz zum euphorischen Techno, vom entspannten Ambient zum beschwingten Electro-Swing. Diese Seite beschäftigt sich mit dieser abwechslungsreichen Musik, der Szene und der Geschichte eines der jüngsten Musikgenres unserer Zeit.

In diesem Sinne: viel Spaß und Rave on!