House Music verändert sich stetig. Neue Künstler kommen und entwickeln den Sound weiter, verändern Strukturen und bringen neue Einfälle in ein Genre, das vor allem für seine Offenheit und seine entspannte Atmosphäre bekannt ist.

Einer, der immer und immer wieder neue Ideen entwickelt und House unvergleichbar geprägt, entwickelt und gesteuert hat, ist Richard Melville Hall – besser bekannt unter seinem Künstlernamen “Moby”.

Wer ist Moby?

Richard Melville Hall wuchs in New York City auf, wo er auch seine ersten Schritte als DJ wagte. Anfangs noch sehr Deep House-lastig, landete er mit seiner ersten Major Label Single “Go” einen Chartbreaker – aber nicht innerhalb der USA, sondern in England.

Beflügelt durch den Erfolg seines ersten Albums entwickelte Moby seinen Stil durchgehen weiter. Sein viertes Studioalbum, Animal Rights von 1996, war zum Beispiel ein sehr punkiges, fast schon Industrial Metal Album, das viele seiner Fans etwas irritierte, ihm aber auch viele neue Fans einbrachte. Gerade durch seine Anfänge im Punk war Moby dieser Musikrichtung schon immer zugeneigt und wollte ein Album in dieser RIchtung machen.

Die Erstpressung auf Vinyl von Animal Rights ist heute übrigens ein sehr gesuchtes Stück Musikgeschichte, das einiges an Geld einbringen kann.

Nach seinem Ausflug in den Punk schaffte Moby dann mit den Alben Play und 18 den endgültigen Durchbruch und erreichte den Status als “King of House”. Seine Stilsicherheit und der einzigartige Sound machten Moby zum Pendant des Michael Jackson für die House-Szene. Vor allem in Europa wurde er viel gefeiert.

Moby ist neben seiner Karriere in der Musik auch im Tierschutz sehr aktiv und lebt seit den 1980er Jahren komplett vegan. Er setzt sich stark für die Rechte von Mensch und Tier ein und spendet immer wieder große Teile seines Vermögens an Tierrechtsorganisationen und für soziale Zwecke. Er ist außerdem trockener Alkoholiker und bezeichnet sich selbst als “Straight Edge”.