Mobys neues Album ist da!

Dass Moby wichtig für die House- und Technoszene ist, wird wohl niemand anders sehen. Dass er mit seinen beiden letzten Releases unter dem Namen “Moby & The Void Pacific Choir” aber eher in Richtung Rock als Elektro unterwegs war, ist dabei kein Indikator für die musikalische Integrität des Multitalents. Im Gegenteil: mit seinem neuen Album, das am 02. März 2018 bei seinem Stammlabel Mute und seinem Label Little Idiot erschien, zeigt Moby erneut, dass er ein Meister der Electronica ist – und mischt sogar ein paar Elemente aus Trip Hop und altem House à la “Early Underground” mit ein.

David Lynch als Inspiration

Bei vielen Songs diente scheinbar Davind Lynch als Inspiration. Moby ist bekennender Fan dessen Kultserie “Twin Peaks”, die 2018 in einer dritten Staffel überraschend wiederbelebt und zugleich beendet wurde.

Langer Titel, kurzweiliges Album

Unter dem alles andere als griffigen Titel “Everything was Beautiful and Nothing Hurt”, einer Hommage an den amerikanischen Autor Kurt Vonnegut, der sein Buch “Slaughterhouse 5” mit diesen Worten schließt, veröffentlicht Moby knapp 60 Minuten feinster handgemachter Elektronica. Dabei macht er es einem schwierig, ihn in ein bestimmtes Genre zu stecken: Trip Hop trifft auf House, Ambient auf Post Punk, R&B und Soul auf Techno. Und genau diese Mischung sorgt dafür, dass das Album so kurzweilig ist.

Aufgenommen hat Moby sein 15. Studioalbum in seinem Heimstudio in Los Angeles. Alle Instrumente, die man auf seinem neuen Werk hört, vom Schlagzeug über die Gitarre zum Synthesizer, hat das Multitalent dabei wieder selbst eingespielt. Aber auch das ein oder andere Feature findet man bei dem zwölf Songs umfassenden Album. So hört man unter anderem die amerikanische Singer-Songwriterin und Schauspielerin Julie Mintz, die Moby auf zwei Songs ihre Stimme leiht, oder die ebenfalls amerikanische Singer-Songwriterin Mindy Jones, die auf ganzen fünf Songs ihre Stimme zur Verfügung gestellt hat.

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