Techno ist ein Untergenre der elektronischen Musik, das ebenfalls in viele weitere Subgenres aufgeteilt werden kann. Für viele ist Techno jedoch vor allem eins: die Partymusik schlechthin, mit Krachern und Anthems von Künstlern wie David Guetta, Avicii oder Scooter. Für andere ist Techno genau wie alle andere elektronische Musik vor allem eins: monoton.

Aber was genau macht Techno eigentlich anders als zum Beispiel House?

Techno: vom Rave in den Mainstream

Anfangs war Techno vor allem in den Underground Clubs in Berlin und New York, sowie auf legalen und illegalen Raves in England sehr beliebt. Der typische Sound besteht aus stampfenden Bassklängen im 4/4-Takt. Entstanden in den 1980ern, wurden meist bekannte Popsongs genutzt um eine Hook oder einen Beat zu schaffen, den der Hörer bereits kannte und ihn mit neuen Elementen aus Synthi oder Drumcomputer zu ergänzen. Vor allem durch die Benutzung von Synthesizern bekommt Techno seine typischen Sounds, die oft als sehr episch und euphorisch empfunden werden. Mitte der 1990er wurde Techno dann zunehmend auch im Mainstream akzeptiert. Bands wie Scooter oder Kraftwerk schafften es ins Tagesprogramm deutscher und internationaler Radiosender und die britische BBC fing an, erste Techno-Songs auf BBC Radio 1 zu spielen, um das junge Publikum mehr anzusprechen.

Techno ist längst Teil der Popkultur

Heute ist Techno längst in der Popmusik und im Mainstream angekommen. Künstler wie David Guetta, Avicii oder Calvin Harris sind längst mehr als “nur” DJs im Club. Sie schaffen Popsongs, die tagtäglich in Radios in aller Welt gespielt werden. Künstler wie Steve Aoki arbeiten fast ausschließlich mit Pop-Artists zusammen, um bekannte Songs neu zu interpretieren oder neue Songs zu komponieren, die sowohl Elektrofans als auch Pop-Hörer abholen. Selbst Pop-Ikonen wie Coldplay nutzen Elemente aus dem Techno, um ihren Songs das gewisse Etwas zu verleihen und sich und ihren Sound immer wieder neu zu erfinden.